Trotz 1:5-Niederlage: Aufwärtstrend bei C2 unverkennbar

     Am Samstag unterlag die C2 Jugend des SV Glehn 1:5 gegen die SG Rommerskirchen/Gilbach. Trotz der vom Ergebnis her deutlichen Niederlage ließ die Elf von Sandra Thiel, Stefan und Uwe Budinger’ einen deutlichen Aufwärtstrend erkennen. Vor allem war nach dem 0:26 im Heimspiel zuvor gegen die SVG Weißenberg in erster Linie der zuletzt nicht vorhandene Wille und die Leidenschaft gefragt. Glücklicherweise konnte der SV in den ohnehin knappen Kader der 97er Mannschaft auf fast alle Spieler zurückgreifen.

     Das Spiel begann anfangs sehr unruhig mit einigen Ballverlusten mit Mittelfeld. Nach gut 20 Minuten hatten beide Mannschaften diverse Halbchancen zu Buche stehen, es fehlte jedoch bei den Hausherren und dem vollständig aus dem älteren C-Jugend-Jahrgang bestehenden Gästen noch an Durchschlagskraft. Nach einem schnellen Angriff ging die SG Rommerskirchen dann in Führung, die einige Minuten später auf 2:0 ausgebaut wurde. In der Folge erspielten sich beide Teams einige Torchancen, besonders die Gastgeber scheiterten einige Mal am Ro-Ki-Torhüter.

     In der zweiten Hälfte übernahm der SV Glehn dann endgültig die Initiative und die körperlich überlegenen Gäste kamen nur noch zu Konterchancen. Wie in der ersten Halbzeit gab es immer wieder Chancen, jedoch konnte man einigen Spielern eine gewisse Nervosität anmerken, dazu kam auch noch ein kompakte, schwer zu überlistende Abwehr, die in der bisherigen Spielzeit noch zu einer der Sichersten zählte. In einem der Konterangriffe der Rommerskirchener herrschte Unordnung in der Glehner Defensive, die erst ihr drittes Spiel auf dem Großspielfeld absolvierte. Sofort nutzten die Gäste diese Unordnung zum vorentscheidenden 0:3. Nach dem 0:4 wenige Minuten später war das Spiel entschieden.

     In der Folgezeit resignierte der SV Glehn jedoch nicht und erzielte durch Alex Wolters nach Flanke von Daniel Thiel den 1:4-Ehrentreffer. Nach zahlreichen weiteren Glehner Großchancen kassierte man aber noch den 1:5-Endstand.     Dennoch gefiel die Glehner Leistung auch den Trainern und die Spieler wussten auch selbst, dass sie gute 70 Minuten auf den Rasen gezaubert haben.

 Daniel Thiel

 

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